Wir sind

...eine überkonfessionelle Gemeinschaft.

...die älteste gemischte Loge in Deutschland.

...an Kooperationen mit anderen Logen interessiert.

...eine gemischte Loge für Frauen und Männer.

 

Was ist Freimaurerei?
Die Freimaurerei ist weltweit eine der größten überkonfessionellen Gemeinschaften. Die Freimaurerei ist überparteilich und bezieht sämtliche Gesellschaftsschichten in ihre Gruppe ein. Gemeinsames Ziel aller Freimaurer ist eine humane, tolerante und gerechte Gesellschaft. Weltweit gibt es rund sechs Millionen Freimaurer; in Deutschland sind es über 15.000 Männer und Frauen.

Grundlage für die Freimaurer ist die Möglichkeit zur freien Entfaltung der Persönlichkeit jedes einzelnen. Freimaurerische Grundsätze wie Toleranz, Achtung der Würde jedes Mitmenschen und freie Entfaltung der Persönlichkeit ziehen sich unter anderem bereits durch die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776. Fast alle Unterzeichner der Erklärung waren ebenso Freimaurer wie die meisten der amerikanischen Präsidenten. Eine Vielzahl bekannter Persönlichkeiten setzten und setzen sich als Mitglieder für die Ziele der Freimaurerei ein.

Die Freimaurerei ist aktueller denn je: Die heutige Gesellschaft ist geprägt von einem steigenden Bedürfnis nach Menschlichkeit. Das gilt im Arbeitsleben ebenso wie bei der Toleranz gegenüber Ausländern oder Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften. Es werden zu diesem Zweck immer wieder neue Gruppierungen gegründet. Die älteste und die umfassendste Vereinigung, die alle diese Ziele ganzheitlich verinnerlicht, ist die Freimaurerei.

Die Entstehung
Über die Entstehung der Freimaurerei gibt es unzählige Theorien und Geschichten. Unzweifelhaft ist, dass die Freimaurerei ihren Ursprung in den sogenannten „Bauhütten” der Steinmetze und Dombauer des Mittelalters hat.

Bei diesen „Bauhütten” handelte es sich um Vereinigungen von Handwerkern. Die Bauhütte diente dabei nicht nur als gemeinsame Arbeitsplattform. Vielmehr bot diese Gruppierung eine Ebene zum Erfahrungsaustausch und der Vermittlung von Fachwissen. Dieses Fachwissen wurde in das Weltbild des Handwerkers integriert. Daraus entstand eine ganz eigene Sicht des Universums, die eng mit den antiken Lehren der Geometrie und ihrer Ordnungsmäßigkeit verwoben war. Die Gilden bekamen zudem zunehmend soziale Aufgaben. So nahmen sich die Mitglieder der Erziehung der Jüngeren sowie der Versorgung und Unterstützung kranker oder arbeitsloser Mitglieder und derer Hinterbliebenen an.

Die Organisation
Die Grundlage der Freimaurerei als Organisation bildet die Loge. Die nächst größere Organisationseinheit ist die Großloge mit jeweils landesweiter Ausrichtung und über ihr die internationalen Großloge. Wie es auch mehrere Logen an einem Ort geben kann, gibt es auch mehrere Großlogen in einem Land. Dies setzt sich auf internationaler Ebene fort.

Die Organisation der Freimauerer bietet also kein einheitliches Bild. Gründe dafür sind zum Beispiel unterschiedliche Einstellungen wie man eine Logenarbeit abzuhalten hat, wie straff die Organisation innerhalb einer Großloge gehandhabt wird und - im Falle der Ortslogen - oft auch Ausgründungen, um eine übersichtliche Mitgliederzahl zu erreichen.

Am Ende sind jedoch alle Freimaurer - gleichgültig, welcher Loge sie angehören - und damit Teil der weltweiten Bruderkette. Es ist mit ihnen wie mit den Menschen, das Aussehen verändert sich, doch der Kern bleibt gleich.

Gemischte Logen
Seit Beginn des letzten Jahrhunderts bildeten sich immer mehr Logen, die die geschlechtliche Trennung in der Loge ablehnten und Logenarbeiten mit Männern und Frauen durchführten. Zu ihnen gehören auch wir von der Loge „Goethe zum Flammenden Stern”.

Die gemischte Freimaurerei, obwohl den streng maskulinen und femininen Logen zahlenmäßig unterlegen, breitete sich bald aus und bildet heutzutage einen dritten Weg innerhalb der Freimaurerei.

Gegenwärtig gibt es in Deutschland 17 aktive gemischte Logen, davon 11 in Humanitas – Freimaurergroßloge für Frauen und Männer in Deutschland, der wir auch zugehören. Neben Frankfurt haben auch die Städte München, Karlsruhe, Mannheim, Saarbrücken, Hamburg, Berlin und Leipzig inzwischen Logen hervorgebracht.